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Schwindel (Vertigo) ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom. Jeder Dritte erleidet einmal im Leben einen mittleren bis schweren Schwindelanfall. Die Ursachen für solche Erscheinungen sind äußerst vielfältig und zum Teil auch nicht leicht zu ermitteln. Die Aufgabe des HNO-Arztes ist das Gleichgewichtsorgan auf mögliche Pathologien zu untersuchen. Bei einigen Krankheitsbildern kommt es hier auch zu Ohrgeräuschen und Hörminderungen. Neben dem Innenohr mit seinem Gleichgewichtsorgan können auch internistische, orthopädische, neurologische oder ophtalmologische Ursachen infrage kommen.

Diagnostik von otogenen Gleichgewichtsstörungen

Die Untersuchung des Gleichgewichtsorgans ist einer unserer Hauptschwerpunkte in unserer Praxis. Hierbei werden von uns verschiedene Untersuchungsmethoden angewandt, um die einzelnen Abschnitte im Gleichgewichtsorgan genauer zu untersuchen.

Allein aufgrund der Anamnese lassen sich schon gut Ursachen für ein mögliches Schwindelgeschehen erkennen. Die apparativen Untersuchungen sind dabei eine unerlässliche und wichtige Ergänzung.

In unserer Praxis werden folgende Untersuchungen des Gleichgewichtsorgans durchgeführt

  • Die kalorische (warmes und kaltes Wasser bzw. Luft) Spülung der Gehörgänge zur Erfassung der Funktionstätigkeit des Bogengangsystems.
  • Eyeseecam-Untersuchung: Eine computerassistierte Kopf-Impuls-Testung zur Erkennung von verborgenen Augenbewegungen, die auch auf eine Störung des Gleichgewichtsorgans hinweisen.
  • C- und O-VEMPS (cervicale bzw. okuläre vestibulär evozierte myogene Potentiale) zur Abklärung von Funktionsstörungen im Sakkulus bzw. Utriculus (Teile des Gleichgewichtsorgans).
  • Durchführung von Lagerungs- und Ganguntersuchungen.